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immunologischer Erkrankungen
Wie
wird eine angeborene
Immunschwäche
diagnostiziert?
Die korrekte
Diagnose einer
angeborenen Immunschwäche
beginnt mit dem
Erkennen der für
die Erkrankung
bezeichnenden Infektionen
durch den behandelnden
Arzt. Durch die Überweisung
des Patienten an
einen Spezialisten
(Immunologen) kann
dann eine genaue
Diagnose erstellt
werden, sowie die
optimale Behandlung
besprochen werden.
Die Analyse des
Immunsystems soll
folgende Punkte
beinhalten:
·
Detaillierte Krankheitsgeschichte
·
Untersuchung des
Patienten
·
Bluttests
·
Impfungen, um Immunantwort
festzustellen
Häufige oder
ungewöhnliche
Infektionen, anhaltende
Durchfälle,
geringes Wachstum
und schlechtes
Gedeihen im Kindesalter
sind einige Anzeichen einer möglichen
angeborenen Immunschwäche.
Weil einige Formen der angeborenen
Immunschwäche
in Familien vererbt
werden, sind auch
Informationen über
den Gesundheitszustand
der anderen Familienangehörigen
wertvoll.
Besteht ein Verdacht
auf eine angeborene
Immunschwäche
müssen verschiedene
Bluttests durchgeführt
werden und Impfungen
verabreicht werden.
Die Bluttests zeigen,
ob ein Teil des
Immunsystems fehlt
oder nicht richtig
funktioniert. Impfungen
zeigen ob das Immunsystem
antwortet und somit
in der Lage ist
Infektionen zu
bekämpfen.
Wie
wird eine angeborene
Immunschwäche
behandelt?
Für die Behandlung
einer angeborenen
Immunschwäche
gibt es eine Vielzahl
an Möglichkeiten.
Als Minimum werden
wiederkehrende
Infektionen mit
Antibiotika behandelt
oder verhütet.
Diese Therapie
kann Dauerschäden,
die durch chronische
Krankheiten verursacht
werden, verhindern.
Sie erhöht
die Lebenserwartung
und verbessert
die Lebensqualität
der Patienten.
Eine weitere wichtige
Behandlungsmöglichkeit
stellt eine Therapie
mit Antikörpern
dar, auch als Immunglobulin
Therapie bekannt.
Dabei werden Antikörper
zugeführt,
die der Körper
selbst nicht produzieren
kann. Heute ist
die Immunglobulin
Therapie eine gut
akzeptierte Methode
zur Behandlung
von bestimmten
Formen angeborener
Immunschwächen
(Antikörpermangel-
Syndrome).
In bestimmten
Fällen (bei
schweren kombinierten
Immundefekten)
ist eine Knochenmarkstransplantation
notwendig. An einer
Gentherapie wird
seit zwei Jahrzehnten
intensiv geforscht.
Diese Art der Behandlung
gehört aber
auch heute noch
in das Gebiet der
klinischen Forschung,
wobei die Frage,
wann die Gentherapie
in die klinische
Routine eingehen
wird, noch nicht
beantwortet werden
kann.
Ziele der Behandlung:
Menschen mit einer
angeborenen Immunschwäche
haben heute ein
ausgefülltes
und aktives Leben
vor sich. Es ist
eine Richtlinie
der Jeffrey Modell
Stiftung diese
Menschen zu unterstützen
und ihre Lebensqualität
soweit zu verbessern,
dass:
· sie arbeiten,
in die Schule gehen
und an Familien-
oder anderen Aktivitäten
teilnehmen können.
·
die Zahl und das
Ausmaß der
Infektionen auf „ein
normales Maß“ reduziert
wird.
·
die Nebenwirkungen
der Medikamente
eliminiert oder
zumindest reduziert
werden können
·
die Patienten mit
sich und der Behandlung
zufrieden sind.
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