An der Immunologischen Tagesklinik werden nach
international üblichen, unabhängigen
und objektiven Richtlinien verschiedene Forschungsprojekte
verfolgt.
Primäre Immundefekterkrankungen
stehen dabei im Vordergrund: das Variable
Immundefektsyndrom (CVID) und die MHC-Klasse II-Defizienz. Bei
beiden Erkrankungen wird an der Pathophysiologie
und dem zugrundeliegenden Gendefekt geforscht.
Darüber hinaus analysiert das Team der
Immunologischen Tagesklinik die Wirkungsweise von
humanen Immunglobulinen, z.B. von IgA.
Weiters
wird die Immunantwort, zB nach einer Impfung,
bei Personen mit vermuteter oder bekannter
Einschränkung der körpereignen Abwehr
untersucht. Das sind unter anderen Personen
mit Diabetes mellitus, Intensivpatienten oder
kleine Kindern mit eingeschränkter humoraler
Immunität.
Im Rahmen von Kooperationen
beschäftigt sich die Immunologische Tagesklinik
mit der Reaktion von Zellen des Immunsystems
auf Kontakt mit bakteriellen Toxinen, vor allem
soweit dies für die Pathophysiologie dieser
Toxine relevant ist, bzw. mit der Immunantwort
auf bakterielle Toxine.
Im Rahmen eines EU-weiten
Projektes wird die Restitution der Immunantwort
von Kindern mit schwerem kombiniertem Immundefekt
nach kausaler Therapie untersucht.
Verschiedene dieser Forschungsprojekte wurden
und werden durch Förderungsmittel des
Jubiläumsfonds der Österreichischen
Nationalbank, des Wissenschaftlichen Fonds
des Bürgermeisters der Stadt Wien sowie
durch Förderungsmittel der EU unterstützt.
An dieser Stelle möchten wir uns bei
diesen Institutionen ganz herzlich für
die Förderung unserer Forschungsprojekte
bedanken.